Eine Studie zeigt, dass es vielen Nutzer in der Öffentlichkeit zu peinlich ist, Siri, Cortana und Google OK zu nutzen.

Eine Studie zeigt, dass es vielen Nutzer in der Öffentlichkeit zu peinlich ist Siri, Cortana und Google OK zu nutzen.

Sprach-Assistenten, die von KI-Systemen unterstützt dem Nutzer bei der Erledigung seiner alltäglichen Aufgaben helfen sollen, werden derzeit von allen großen Namen in der IT-Industrie entwickelt.

digitale Sprach-AssistentenOb Alexa von Amazon, Siri von Apple, Microsofts Cortana oder Google OK, alle sollen jederzeit bereitstehen und uns Notizen, das Eintippen von Suchbegriffen oder die Bedienung per Touch abnehmen.

Alle Größen der Branche glauben an eine Zukunft mit allgegenwärtigen digitalen Assistenten.

Die Nutzer scheinen das zum Teil jedoch anders zu sehen.

Eine Studie von Creative Strategies zeigt, dass an nicht unbeträchtliche Anzahl von Kunden keines der jeweiligen Systeme je benutzt hat. Und falls sie es nutzen, ist der Ort der Nutzung von entscheidender Bedeutung.

Zu Hause oder im Auto scheint es den meisten noch am angenehmsten zu sein, Sprache zu verwenden, um ein Gadget zu steuern. In der Öffentlichkeit dagegen oder im beruflichen Umfeld ist es Vielen wohl einfach zu peinlich Sprachsteuerung zu verwenden.

Ich muss zugeben, dass mir dass ganz genau so geht. Wobei ich Sprachsteuerung bisher sowieso kaum nutze.

Die Studie wurde zwar in den USA und Großbritannien durchgeführt, aber ich gehe davon aus, das es hierzulande auch nicht viel anders sein wird.

Von den Befragten hatten 21% Siri, 34% Google OK und 72% Cortana noch niemals verwendet.
Bei den Nutzer der einzelnen Betriebssysteme sieht es anders aus. Nur 2 bzw. 4% der jeweiligen User haben noch nie Siri bzw. Google OK verwendet. Wobei dabei natürlich auch die Anfragen zum Spaß und aus Neugier zählen. Zahlen zur regelmäßigen Nutzung hat die Studie nicht zu bieten.

Besonders interessant sind allerdings, wie schon angedeutet, die Statistiken zum Ort der Nutzung.
51% gaben an Sprachassistenten im Auto zu verwenden und immerhin noch 39% zu Hause. Mit 6% fällt die Nutzung in der Öffentlichkeit schon stark ab und ist mit 1,3% im Beruf verschwindend gering.

Das wird sich in den nächsten Jahren mit steigender Leistungsfähigkeit der Assistenten sicherlich etwas ändern. Aber ich denke, dass es ein langer Weg sein wird, bis sich Sprachsteuerung allgemein durchgesetzt haben wird.

Oder liege ich da falsch und die Sprach-Assistenten werden viel mehr genutzt, als ich vermute?
Wie sind da Eure Erfahrungen und Meinungen?


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Ein Kommentar

  1. Pingback: Sprachassistenten sind Vielen zu peinlich – Technikberater Blog

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